Zoom-Müdigkeit: Kein Einzelphänomen wie verschiedene Studien zeigen

Das Institut für Beschäftigung und Employability und andere haben zum Thema "Zoom-Müdigkeit" Studien durchgeführt.

Videokonferenz
Alexandra Koch - Pixabay.com

70 Prozent der Teilnehmenden erklärten, dass sie bei Onlinekonferenzen die nonverbalen Zeichen vermissen würden. Ebenso fehlte zwei Drittel der Befragten der Small Talk. 50 Prozent gaben an, dass sie lieber persönlich Netzwerken würden mit einem realen Gesprächspartner beim Kaffee oder Tee.

Auch eine weltweite Umfrage unter Leser:innen des Business Traveller ergab, das persönliche Treffen von 76 Prozent bei Verkaufsgesprächen bevorzugt werden.

60% der Befragten hielten die meisten geschäftlichen Entscheidungen auf virtueller Basis für nicht möglich.


Quellen:

Zoom-Fatigue 2. Phase, Institut für Beschäftigung und Employability IBE, 2021; https://www.ibe-ludwigshafen.de/wp-content/uploads/2021/01/IBE-Studie-Zoom-Fatigue-2-Phase.pdf


THE FUTURE OF BUSINESS TRAVEL, Business Traveller, Globetrender, 2020; Link: https://cdn.businesstraveller.com/wp-content/uploads/2020/09/Future-of-Business-Travel-Report.pdf

Ein paar Ergebnisse im Überblick:

Auf die Frage "Inwieweit sind persönliche Treffen nach Aufhebung der Reiseverbote virtuellen Meetings vorzuziehen?" antworteten...

76 % Ich ziehe bei Verkaufsgesprächen persönliche Treffen vor
70 % Persönliche Meetings sind effizienter und prägnanter
60 % Die Mehrheit der Abschlüsse/Entscheidungen ist virtuell nicht möglich

Zu den "Belastungsfaktoren bei virtuellen Meetings" erklärten...


70 % Keine Möglichkeit, nonverbale Hinweise wahrzunehmen
63 % Kein Small Talk mit anderen Teilnehmer:innen
58 % Kein gemeinsames Netzwerken beim Kaffee
52 % Weniger Gesprächsfluss (durch Latenz/Zeitverzögerung)
49 % Keine Gestik der anderen zu sehen
47 % Keine Mimik der anderen zu sehen
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