Messe-Comback im Herbst durch Delta-Variante in Gefahr

Zahlreiche Veranstalter schätzen aufgrund der Corona-Pandemie reale Messen mit Publikum weiterhin als wirtschaftlich (zu) unsicher ein. Virtuelle Ersatzmessen, generierten meist mehr Kosten als Einnahmen.


Messe Vogelperspektive
stux - pixabay.com

Dabei sind gerade jetzt die großen Herbstmessen die Umsatzbringer, die die Messewirtschaft dringend benötigt nach einem bereits katastrophalem Messejahr in 2021. Doch die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante lässt die Teilnahmebereitschaft an Großmessen in Deutschland deutlich sinken. Dies gilt für Aussteller und Besucher gleichermaßen, auch wenn nur Geimpfte, Genesene oder Getestete Zutritt auf das Messegelände erhalten. Hinzu kommt, dass einige Branchen durch die Auswirkungen von Corona wirtschaftlich etwas angeschlagen sind und entsprechende Budgets für Austellungen oder Geschäftsreisen zu einer Messe zurückfahren müssen.


Mitterweile wurden bereits zehn Messen, die von internationaler oder nationaler Bedeutung sind, für den Herbst wieder abgesagt. Hierzu gehören u.a. die Agritechnica in Hannover, die Aluminium in Düsseldorf, die Drinktec in München, die Schweißen & Schneiden in Essen und die Fitnessmesse Fibo in Köln.



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