Personalmangel in der Gastronomie: Neue Gastro-App soll´s partiell richten

Seit ab Mai die Gastronomie ihren Betrieb langsam wieder hochfahren konnte, fehlt es vielerorts an geeignetem Personal. Zahlreiche Fachkräfte sind abgewandert und auch die Hilfskräfte haben nach der langen Coronazeit vielfach in anderen Branchen Fuß gefasst. Bars und Restaurants verloren so rund 20 Prozent ihres Personals.


Biergarten
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Das Startup Horeca hat zur partiellen Losung des Fachkräftemangels in der Gastronomie die neue Software So'Use entwickelt. Diese ermöglicht es Gästen direkt per Smartphone zu bestellen.


So geht´s:

Gäste scannen per Smartphone einen QR-Code ein und gelangen so auf die Software So’use. Dann öffnet sich auf dem Handy-Bildschirm eine Speise- und Getränkekarte, in der mit der entsprechenden Tischnummer alle Wünsche geordert und gleichzeitig an das Tablet der Bedienung gesendet werden können. Kurze Zeit später soll die bereits bezahlte Bestellung bereitstehen.


Der Gedanke hinter der App: Wege einsparen und den Service schneller machen. Gäste müssen allerdings ihre Getränke selbst an der Theke abholen. Wem das gefällt, der dürfte zufrieden sein. Wer aber lieber persönlich betreut werden möchte und dafür derzeit lieber ein wenig mehr Wartezeit in Kauf nimmt, für den ist der Ansatz des Jungunternehmens aus Leipzig sicherlich nichts. Denn: Die neue Anwendung soll auch dafür sorgen, dass so mancher Gastrobetrieb Restaurant gleich auf Dauer mit weniger Personaleinsatz geführt werden kann. Im Fokus stehen deshalb besonders Lokale und Kneipen mit großen Flächen und langen Laufwegen.


Das Start up verspricht der Gastronomie durch den Einsatz der neuen Gastro-App ein Umsatzplus von ca. 18 Prozent bei weniger Personaleinsatz und einer Zeitersparnis von 32 Prozent.


Die Gründer Thomas Niermann und Ben Wollscheid sind übrigens keine Newcomer in der Event- und Gastrobranche, denn bereits als Schüler haben sie Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden selbst organisiert.


https://so-use.de/de/



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